Blog des Quartiersmanagements Oberhausen-Mitte

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Fassadenprogramm - 01.10.2014  14:40

Ein Unterrichtsprojekt zum Fassadenprogramm

Ein Gemeinschaftsprojekt der Werner-Egck-Schule, dem Museumsstüble und dem Quartiersmanagement.

Das Fassadenprogramm für Oberhausen unterstützt Eigentümer/innen bei der qualitätsvollen Sanierung alter Gebäude durch Beratung und Förderung des Mehraufwands für denkmalpflegerisch und gestalterisch hochwertige Lösungen.
Mit verschiedenen Projekten versucht das Quartiersmanagement das Augenmerk der Bürger/innen Oberhausens auf die Chancen des Förderprogramms zu lenken und bei Alt und Jung den Blick für die Qualitäten historischer Gebäude zu schärfen.

Anliegen des „Oberhauser Museumsstübles“ ist es, die Geschichte Oberhausens lebendig zu halten, junge Menschen und solche, die nicht im Stadtteil geboren sind, für die Geschichte Oberhausens zu begeistern und das Museumsstüble für eine junge Zielgruppe zu öffnen.

In der dritten Klasse steht die Auseinandersetzung mit der gebauten Umwelt und der Lebenswelt der Schüler/innen auf dem Lehrplan. Schüler/innen der Werner-Egk-Schule haben sich intensiv mit ihrem Wohnort auseinandergesetzt und versucht, das Leben hinter den Fassaden ihres Stadtteils darzustellen und dabei vielfältige Kompetenzen erworben.

Fassadenprogramm - 16.06.2013  13:48

Ausstellung zur Geschichte Oberhauser Gebäude wandert durch den Stadtteil

Eine kleine Ausstellung möchte den Bürger/innnen Oberhausens die Bedeutung alter Gebäude und damit die Ziele und Unterstützungsmöglichkeiten des Fassadenprogramms näher bringen.
Wesentlichen Anteil daran hat Frau Dr. Schuber, Leiterin des Museumsstübles, die sowohl Bildmaterial als auch Texte beigesteuert hat.
Im Juni ist nun die Ausstellung im Schaufenster des Museumsstübles zu sehen und wird dann weiter wandern.

Fassadenprogramm - 26.04.2013  23:13

Ausstellung Fassadenprogramm

Mit dem Oberhauser Museumsstüble entstand eine kleine Ausstellung, die das Augenmerk der Bürger/innen, alteingesessener sowie neu hinzugezogener, auf die Bedeutung und Qualitäten der noch erhaltenen historischen Gebäuden Oberhausens lenken soll.
Aus dem Gedächtnis erstelle ein älterer Bürger eine Karte des Oberhausens seiner Kindheit, die Handwerksbetrieb, Bauernhöfe, Gärtnereien und Gastwirtschaften aufzeigt. Frau Dr. Schuber, Leiterin des Museumsstüble, steuerte Bilder aus ihrem Archiv und sehr anschauliche Beschreibungen des Lebens im Oberhausen des letzten Jahrhunderts bei.
So soll versucht werden, den Eigentümern historischer Gebäude die Bedeutung denkmalgerechter Sanierung nahe zu bringen.

Von Mitte Juni bis Ende Juli wird die Ausstellung im Schaufenster des Museumsstüble in der Zollernstraße zu sehen sein.
Frau Dr. Schuber kann während der üblichen Öffnungszeiten am Mittwoch und Freitagnachmittag weitere Einblicke in die Geschichte Oberhausens vermitteln.

Fassadenprogramm - 15.07.2012  12:23

Fassadenprojekt mit Schüler/innen der Werner-Egck-Schule

Schüler/innen befassen sich mit dem Fassadenprogramm Oberhausen-Mitte
Schüler/innen sind die Bauherren und Entscheidungsträger von morgen.
Bereits in der Schule sollte daher die Sensibilität für architektonische Qualität und die Urteilsfähigkeit in Fragen der Stadtentwicklung angelegt werden.
In diesem Projekt setzen sich die Schüler/innen von drei 4. Klassen der Werner-Egck-Schule vor Ort mit ausgewählten Beispielen typisch Oberhauser Häuser auseinander (Subjektiver Eindruck, Ursprungszustand, Umbauten, gelungene Sanierungen) und gestalten im Modell eigene Fassaden.
Im Ergebnis entsteht ein zusammenhängendes maßstäbliches und buntes Modelle eines idealtypischen Straßenzuges das durch den Stadtteil touren und so auf die Chancen des Fassadenprogramms aufmerksam machen soll.

Exkursionen
Mit Fragebogen untersuchten die Schüler/innen 5 typische Häuser.
Zunächst fanden sie die neuesten und am gründlichsten renovierten Gebäude am schönsten. nach genauem Hinsehen entwickelten sich die Schüler/innen aber sehr schnell zu Experten, denen auch die Details auffielen:
Eine alte Rosette im Giebel weist darauf hin, dass ein modernes Gebäude mit großem Fenstern im Kern ein historisches Bauwerk ist.
Zugemauerte oder veränderte Öffnungen werden entdeckt und ein zunächst als hässlich empfundenes Gebäude mit erheblichem Sanierungsbedarf steigt in der Gunst, nachdem die Schüler/innen ursprüngliche Elemente wie den schmeideeisernen Zaun, alte Fensterläden und Türen finden.

Fassadengestaltung
In 3er-Teams werden zunächst die Elemente ausgeschnitten und gefalzt.
Dann kann die farbige Gestaltung kommen und Elemente, wie Fenster, Läden udn Türen aufgesetzt werden.
Zu letzt werden die Teile zusammengesetzt, auf die Grundplatte und durch Bäume, Zäune und Bewohner ergänzt.
Die über 20 Häuser ergeben schliesslich einen ca. 3 Meter langen Strassenzug.

Präsentation und Information
Beim "Fest der Vielfalt" am 13. Juli wurde der bunte Straßenzug der Klassen 4b, -c und -d in der Werner-Egck-Schule präsentiert.
Das Quartiersmanagement nutzte die Gelegenheit um über die Möglichkeiten des Fassadenprogramms informieren.

Danach sollen die Modelle im Schaufenster des Quartiersbüros auf das Fassadenprogramm aufmerksam machen. Beim Marktsonntag wird das Quartiersmanagement an seinem Stand die Modelle präsentieren und über das Fassadenprogramm informieren.
Im Herbst soll es im Museumsstüble eine weitere Ausstellung geben, die von Frau Dr. Schuber um historisches Bildmaterial und Berichte über das frühere Leben in den Häusern ergänzt wird.

Modellierbogen
Grundlage des Modellbaus war ein Modellierbogen zweier typischer Oberhauser Häuser um Masstab 1/50.
Wer Lust hat sein eigenes Haus zu bauen und zu gestalten, kann die Sets aus jeweils 8 Bogen incl. Grundplatte und Zubehör hier herunterladen und auf stärkeres Papier (mind. 1606/m2) drucken.
Es wird benötigt:
- Schere zum Auschneiden entlang der Umrisslinien
- Cutter, Lineal und Schneideunterlage zum Falzen der gestrichelten Knicklinien
- Ölkreisen oder Buntstifte zum bemalen
- Kleber (empfohlen: Tesa Flüssigkleber)
Viel Spaß beim Basteln wünscht das Qaurtiersmanagement.

Quartiersmanagement
Oberhausen-Mitte





Quartiersmanagement
im Auftrag der Stadt Augsburg,
Stadtplanungsamt

Heike Skok, Jan Weber-Ebnet

0821/ 4550268
0179/2331232
kontakt@oberhausen-mitte.de

Dienstag, von 14:00 - 17:00
im Familientreff Emilienstraße 2
sowie nach Vereinbarung
im Schulcafé Löweneckschule


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Urbanes Wohnen
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